Die Voraussetzungen für ein Studium der Naturwissenschaften zeigen sich bereits in der Kindheit. Es sind Kinder, die sich für die Welt um sie herum interessieren und versuchen, allem auf den Grund zu gehen. Die Grundschule ist für sie oft ein Sprungbrett. Denn schon während dieser Zeit beginnt sich das Interesse an einem Fachgebiet herauszukristallisieren, das sie ihr ganzes Leben lang begleiten wird. Die Sekundarschule bestätigt dann nur noch, ob die Wahl richtig war. Und mit der Zulassung zum Hochschulstudium beginnt die erforderliche fünfjährige Ausbildung. Diese vertieft die Kenntnisse des jeweiligen Fachgebiets und bereitet den jungen Wissenschaftler auf den Weg der Erkenntnis vor. Nach dem Abschluss führen die Schritte des Absolventen in ein wissenschaftliches Institut.

Einem, das das gewählte Fachgebiet erforscht. Wissenschaft ist eine hochspezialisierte und qualifizierte Tätigkeit, die entsprechend ausgebildete Menschen dazu führt, wissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen. In vielen Bereichen des menschlichen Lebens. Es handelt sich nicht um eine unkontrollierbare Summe an Wissen. Die Ergebnisse einzelner Forschungen werden geordnet und bilden ein dringend benötigtes System. Durch das sie ihre Funktion erfüllen. Denn wissenschaftliche Erkenntnisse müssen in der Endphase so verständlich sein, dass sie als Quelle für Impulse bei der praktischen Anwendung dienen. Und zu der dringend benötigten Innovation all dessen beitragen, was für das Leben auf diesem Planeten notwendig ist.

Die Forschung ist der Grundstein jeder wissenschaftlichen Einrichtung. Von ihr gehen durch planmäßiges Experimentieren und analytische Untersuchung die notwendigen Fakten aus. Diese dienen der weiteren Entwicklung. Sie wird üblicherweise in drei Kategorien unterteilt. Grundlagenforschung wird oft auf direkten gesellschaftlichen Auftrag hin durchgeführt. Mit dem Ziel, die notwendigen Fakten zu belegen und die Ursachen oder Folgen der beobachteten Phänomene zu erklären. Angewandte Forschung bedeutet eine Veränderung des Zustands und wird vor allem in der Industrie genutzt. Sei es auf experimentellem oder theoretischem Wege. Innovationsforschung umfasst wissenschaftliche Ergebnisse, die durch den Austausch aller gewonnenen Informationen entstehen. Diese müssen präzise, wahrheitsgetreu, objektiv und zweckmäßig sein und zudem einen gesellschaftlichen Mehrwert bieten. Die damit verbundene wissenschaftliche Kommunikation informiert nicht nur Wissenschaftler, sondern oft auch die gesamte Gesellschaft auf die bestmögliche Weise über die Ergebnisse. Entweder durch Veröffentlichungen in klassischer Papierform oder durch Vorträge auf Konferenzen, im Radio und im Fernsehen. Oder auf einem Datenträger.