Audrey Hepburn führte viele Jahre lang die Rangliste der natürlich schönsten Frauen der Welt an. Frauen auf der ganzen Welt ahmten und ahmen bis heute ihre Mode, ihr Make-up und ihre Frisuren nach. Zu Hepburns berühmtesten Filmen gehören „Frühstück bei Tiffany“, „My Fair Lady“, „Charade“ und „Wie man eine Venus stiehlt“. Der Film „Ein Herz und eine Krone“, in dem sie eine junge Prinzessin spielte, die sich danach sehnte, das wahre Leben kennenzulernen, verschaffte ihr zumindest auf der Leinwand Unsterblichkeit.

Die Jugend eines zukünftigen Filmstars
Die Schauspielerin wurde 1929 in Brüssel als Edda van Heemstra Hepburn-Ruston geboren. Ihre Mutter war eine niederländische Baronin und ihr Vater ein irischer Bankier. Die Eltern ließen sich scheiden, als Edda sechs Jahre alt war. Zunächst verbrachte sie einige Monate in einem Internat in England, kehrte dann aber zu ihrer Mutter in die Niederlande zurück. Zu diesem Zeitpunkt stand die Welt bereits am Rande des Zweiten Weltkriegs. Audrey erlebte Hunger, Luftangriffe und ihr Zuhause wurde bombardiert. Sie selbst erinnerte sich nur ungern an diese Zeit, es war ein täglicher Kampf ums Überleben. Ihre Mutter arbeitete hart, damit sie weiterhin zum Ballettunterricht gehen konnte. Audrey selbst sagte einmal, dass sie sich vor allem auf der Welt vor dem Krieg fürchtete und vor allem vor dem menschlichen Leid, das eng damit verbunden ist. Bereits in dieser Zeit legte sie den Grundstein für ihre sehr schlanke Figur; damals lernte sie, kleine Portionen zu essen, und daran hielt sie bis zum Ende ihres Lebens fest. Ihre Leidenschaft galt der Schokolade.

Das Ende des Traums vom Ballett
Edda war zu groß geworden und musste daher ihren Traum von einer Ballettkarriere aufgeben. Mit sechzehn Jahren zog sie mit ihrer Mutter nach London und änderte genau zu dieser Zeit ihren Namen von Edda in Audrey. Anschließend zog sie nach New York, wo sie in dem am Broadway aufgeführten Stück „Gigi“ Erfolge feierte. Es dauerte nicht lange, bis sie zum Film kam. Der Film „Ein Herz und eine Krone“, in dem sie an der Seite von Gregory Peck spielte, gilt bis heute als die beste romantische Komödie. Gregory Peck machte Audrey nach den Dreharbeiten sogar einen Heiratsantrag, doch sie lehnte ab. Jedenfalls gewann sie für die Rolle der Prinzessin Anna einen Oscar.

Unglücklich in der Ehe
Ihren ersten Ehemann, Mel Ferrer, lernte sie 1954 bei Dreharbeiten kennen. Sie heirateten zwei Jahre später während der Dreharbeiten zu „Krieg und Frieden“. Leider erlitt Audrey bei ihrem ersten Kind eine Fehlgeburt; Mel nahm ihren Erfolg nur schwer hin, war ihr untreu, und selbst die Geburt ihres Sohnes Sean im Jahr 1960 konnte die Ehe nicht retten. Die Scheidung wurde 1968 endgültig vollzogen. Audrey suchte ihr ganzes Leben lang nach der großen wahren Liebe und hatte zahlreiche Affären mit erfolgreichen Männern wie Gary Cooper oder Präsident Kennedy. 1969 heiratete sie ihren Psychiater Dotti; gemeinsam hatten sie einen Sohn namens Luca. Auch dieser Mann war ihr untreu, und so ließ sie sich auch von ihm scheiden. Sie wandte ihre Aufmerksamkeit den leidenden Kindern der Dritten Welt zu und wurde UNICEF-Botschafterin. Zu dieser Zeit fand sie Liebe bei dem Schauspieler Robert Wolders, mit dem sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1993 zusammenlebte.